Theaterforum Regensburg - NOCH IST POLEN NICHT VERLOREN
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STÜCKE





Noch ist Polen nicht verloren
Jürgen Hofmann (nach Melchior Lengyel)

 

Regie: Roland Weisser
Melchior Lengyel

Mitglieder einer polnischen Schauspieltruppe proben gerade ein Anti-Nazistück, als sie von der deutschen Besetzung Polens überrascht werden. Das Theater muss schließen und die arbeitslosen Schauspieler werden in den Versuch eines polnischen Kollaborateurs verwickelt, die Untergrundbewegung zu verraten. Durch ihr schauspielerisches Talent und mit den im Theater vorhandenen Nazi-Kostümen überlisten sie Gestapo und Wehrmacht, wobei die Liebesromanze einer Schauspielerin mit einem jungen polnischen Luftwaffenoffizier für zusätzliche Verwirrung sorgt.

Noch ist Polen nicht verloren ist eine Hommage an das tragikomische Heldentum mittelmäßiger Künstler, die buchstäblich um „Sein oder Nichtsein“ spielen und dabei über sich selbst hinauswachsen. Indem das Stück faschistische Machtrituale als theatralischen Bluff entlarvt, karikiert es darüber hinaus einen wichtigen Aspekt des Nationalsozialismus, dessen Schergen – als aufgeblasene Schmierendarsteller beschrieben – mit ihren eigenen Mitteln geschlagen und der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Ein bravourös gemeisterter Balanceakt zwischen Grauen und Komik, politischer Satire und beschwingter Unterhaltung.

Jürgen Hofmanns Noch ist Polen nicht verloren basiert auf einer Geschichte von Melchior Lengyel, die vor allem durch Ernst Lubitschs Verfilmung (1942) und dem Remake von Mel Brooks und Alan Johnson (1983) – jeweils unter dem Titel To be or not to be (Sein oder nicht sein) – bekannt wurde.

Die Mitwirkenden

Josef Tura

Alexander Karrasch

Maria Tura

Susanne Schäfer, Charlotte Siegerstetter

Bronski

Stefan Koran

Grinberg

Dominik Schönecker

Kasparek

Florian Sander

Dobosch

Martin Perleth

Magdalenchen

Yvonne Opitz

Andrzej Stasnik

Christian Erbacher

SS-Gruppenführer Erhard

Gerald Dagit

Schulz, sein Adjutant

Dr. phil. Ulrich Krämer

Professor Siletzky

Philip Singh

ein Herr vom Staatsschutz

Alexander Oppitz, PD Dr. Pasquale Pavone

Marek, ein Junge

Peggy Schaller

SS-Hauptsturmführer Wolf

Roland Weisser

 

 

Plakatgestaltung

Gabriele Endres

Maske

Stefan Koran, Peggy Schaller

Kostüm

Alexander Karrasch, Gerald Dagit

Requisite

Charlotte Siegerstetter, Yvonne Opitz

 

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